Die richtige Brille für Ihr Kind: Ratgeber für Eltern in ganz Deutschland
Eine Kinderbrille beginnt beim Augenarzt und endet beim Augenoptiker, und dazwischen stehen Fragen: Was zahlt die Kasse, welche Fassung hält, wann braucht es neue Gläser? Diese Website beantwortet sie für Eltern, Ort für Ort nach Bundesland und Landkreis, und führt zu den Kinderbrillen und dem kostenlosen Sehtest bei KIND. Wählen Sie Ihren Ort und lesen Sie, was dort auf Sie zukommt.
- Gläser zahlt die Kasse bis 18Mit Rezept vom Augenarzt
- Kinderfassungen ab 30 EuroOft ohne Aufpreis zum Kassenglas
- Ratgeber für jeden OrtNach Bundesland, Kreis und Gemeinde
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Was die Krankenkasse bei Kinderbrillen übernimmt
Kinder und Jugendliche haben bis zum achtzehnten Geburtstag Anspruch auf Brillengläser von der gesetzlichen Krankenkasse, wenn ein Augenarzt sie verordnet. Die Kasse zahlt einen Festbetrag je Glas, der für einfache Kunststoffgläser meist ausreicht, und es fällt keine Zuzahlung an.
Nicht bezahlt werden die Fassung und Extras wie Entspiegelung, Tönung oder besonders dünne Gläser. Viele Augenoptiker bieten deshalb Kinderfassungen an, die mit dem Kassenglas ohne Aufpreis zu haben sind. Neue Gläser gibt es, wenn sich die Sehstärke um mindestens 0,5 Dioptrien verändert hat.
Warnzeichen: woran Eltern eine Sehschwäche erkennen
Kinder sagen selten, dass sie schlecht sehen, weil sie es nicht anders kennen. Achten Sie auf Zeichen im Alltag: zusammengekniffene Augen, ein sehr kurzer Leseabstand, häufiges Augenreiben, Kopfschmerzen nach der Schule, ein schiefer Kopf beim Fernsehen oder ein Auge, das zeitweise nach innen oder außen wandert.
Auch Ungeschicklichkeit beim Ballspielen oder Stolpern auf Treppen kann ein Hinweis sein. Wer solche Zeichen bemerkt, lässt die Augen beim Augenarzt untersuchen. Ein Sehtest beim Augenoptiker kann die Wartezeit überbrücken und eine erste Einschätzung geben.
Welche Kinderbrille zu welchem Alter passt
Babys und Kleinkinder tragen Fassungen aus weichem Silikon mit Kopfband, ohne Schrauben und harte Kanten. Im Kindergartenalter kommen flexible Fassungen mit Sportbügeln dazu, die hinter dem Ohr umgreifen. Schulkinder brauchen robuste Modelle mit Federscharnier und oft eine Sportbrille für den Schulsport.
Jugendliche wollen vor allem eine Brille, die ihnen gefällt, und wechseln in schmale Erwachsenenformen. In jedem Alter gilt: Kunststoffgläser, gute Anpassung, regelmäßiges Nachjustieren. Die Fassung wächst nicht mit, deshalb ist bei jüngeren Kindern alle ein bis zwei Jahre eine neue fällig.
Kinderbrillen: alle Themen von der Babybrille bis zur Jugendbrille
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Zu jedem Thema gibt es für jeden Ort eine eigene Seite mit Kosten, Kassenleistung und Tipps für Eltern: zuerst das Bundesland wählen.
Häufige Fragen von Eltern zu Kinderbrillen
Muss jede Kinderbrille vom Augenarzt verordnet werden?
Wenn die Krankenkasse die Gläser zahlen soll, bei Kindern unter vierzehn Jahren ja. Ohne Verordnung können Sie eine Brille beim Optiker kaufen, zahlen sie dann aber selbst. Medizinisch ist die augenärztliche Untersuchung bei Kindern ohnehin der richtige erste Schritt.
Sind Brillengläser aus Glas für Kinder gefährlich?
Mineralglas kann splittern und ist schwer, deshalb bekommen Kinder heute Kunststoffgläser. Noch bruchfester sind Polycarbonat und Trivex, die sich besonders für Sport und kleine Kinder eignen. Ein guter Augenoptiker bietet Glas bei Kindern gar nicht erst an.
Schadet viel Bildschirmzeit den Augen von Kindern?
Langes Sehen in die Nähe, am Tablet wie im Buch, begünstigt Kurzsichtigkeit, vor allem wenn wenig Zeit im Freien bleibt. Empfohlen werden Pausen, ausreichend Abstand und zwei Stunden Tageslicht am Tag. Ein Blaulichtfilter ist dafür nicht nötig.
Die Kinderbrille in wenigen Schritten
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